Volleyballturnier in Hülben

08.03.2019

Beim baden-württembergischen Flieger-Volleyballturnier, das in diesem Jahr zum ersten Mal die Fliegergruppe Hülben veranstaltet hat, gingen zwei Grabenstetter Mannschaften an den Start. Unter den knapp 20 Mannschaften holten die "Grabi Junioren" den siebten Platz, die "Grabi Senioren" schafften es sogar auf den dritten Platz. Die anschließende Feier auf dem Flugplatz Hülben mit Live-Musik bot reichlich Gelegenheit, sich in entspannter Runde kurz vor Beginn der Flugsaison mit den alten und neuen Freunden aus anderen Vereinen auszutauschen.

Bild VBT

Bild VBT


Die Werkstattarbeit geht voran

13.02.2019

Viele fleißige Hände waren in den vergangenen Wochen und Monaten in der Werkstatt an der Arbeit. Die routinemäßige Wartung der Segelflugzeuge geht ihrem Ende entgegen, und auch an den Motorflugzeugen und Fahrzeugen wurde schon reichlich geschraubt, gewartet, instandgesetzt. Auch die Renovierung der Küche ist noch ein Stück weiter gegangen, und an den Wochenenden hat die Kantine schon wieder geöffnet. Der Theorieunterricht für die Flugschüler ist gelaufen, und auch die Prüfung zum Funksprechzeugnis haben die meisten Schüler schon bestanden. Am 2. März richten unsere Nachbarn und Freunde von der FG Hülben das BWLV-Volleyballturnier aus, an dem wir selbstverständlich teilnehmen werden. Die ersten Flugbetriebe wird es hoffentlich schon im März geben. In acht Wochen, an Ostern, ist die erste Runde der Ersten Bundesliga.


Die Fliegergruppe trauert um Gottfried Hüttner

03.02.2019

Die FLG Grabenstetten trauert um ihr Ehrenmitglied Gottfried Hüttner. Ende November ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.

Gottfried trat im Jahre 1958 der Fliegergruppe bei. Schon ein Jahr später war er in der Vereinsführung tätig und leitete die Werkstatt. Ausbauen, umbauen, einbauen war seine Devise, und er investierte viel Zeit in die Werkstatt und in die Flugzeuge des Vereins. Seine Ehefrau Ruth unterstützte seine Leidenschaft wo immer es ging, und begleitete ihn gerne im Motorsegler über die Schwäbische Alb. Die Söhne Ernst und Klaus traten später in Gottfrieds Fußstapfen und fingen selbst mit dem Fliegen an.

Gottfried war nicht nur viele Jahre als Werkstattleiter tätig, sondern auch als Fallschirmpacker und als Flugleiter – letzteres auch mal ein oder zwei Wochen am Stück während der Fluglager. Auch nach dem Ende seiner fliegerischen Laufbahn blieb er dem Verein eng verbunden. Bis zuletzt war er am Wochenende häufig auf dem Flugplatz zu sehen, meistens zusammen mit seinen Söhnen.


Zum neunzigsten Geburtstag schenkte ihm die Fliegergruppe einen Rundflug im Motorsegler, den er im Frühjahr 2018 mit großer Freude einlöste (links auf dem Foto ist er bei diesem Anlass gemeinsam mit Werner Göring zu sehen). Mit der Freude im Gesicht, mit der er an diesem Tag aus der Super Dimona ausstieg, und mit dem herzlichsten Dank für die lange gemeinsame Zeit werden wir ihn in Erinnerung behalten.


Winter auf der Alb

18.01.2019

Der Winter hat mittlerweile doch Einzug gehalten auf der Alb, und die Fliegerei ruht für die meisten von uns. Auf Hochtouren läuft hingegen der Theorieunterricht für unsere eigenen und diverse weitere Flugschüler, den unsere Fluglehrer ehrenamtlich am Wochenende auf dem Flugplatz anbieten. Am kommenden Wochenende findet zudem das alljährliche Hüttenwochenende in der Altvaterbaude bei Schopfloch statt - zum Schlittenfahren sollte der Schnee reichen.

In der Werkstatt wird fleißig gearbeitet, um die Flugzeuge fit für die Jahresnachprüfung und den Einsatz im Frühjahr zu bekommen. Die Renovierung der Küche wurde in den letzten Wochen fortgesetzt, und schon im Februar öffnet die Flugplatzkantine wieder ihre Türen an Samstagnachmittagen und Sonntagen.

Unter der Woche trainieren einige von uns für das Flieger-Volleyballturnier, was in diesem Jahr erstmals unsere Nachbarn von der Fliegergruppe Hülben ausrichten. Flugsportlich wird es am dritten Aprilwochenende ernst, denn da starten wir in unsere erste Saison in der Ersten Segelflug-Bundesliga! Hoffentlich erlaubt das Wetter im März und Anfang April schon genügend Trainingsflüge, denn das Niveau in der Ersten Liga ist schon beachtlich und wird nicht nur gute Leistungen in der Luft, sondern auch viel Absprache und Koordination zwischen unseren Piloten fordern.


Jahresabschlussfeier - Hanko Streifeneder zum Ehrenmitglied ernannt

08.12.2018

Am 24. November hat sich die Fliegergruppe auf dem Flugplatz getroffen, um gemeinsam auf die Saison zurückzublicken und zu feiern. Der Vorsitzende Holger Giese fasste die Highlights der Saison 2018 zusammen: Die Anschaffung der ASG 29 im vergangenen Winter; die Rückkehr des Schleppflugzeugs Piper Pawnee im Frühjahr nach jahrelanger und arbeitsreicher Restaurierung des Rumpfes; die Segelflug-Bundesliga, die mit einem Rundensieg im April begann und mit Platz 4 und dem Aufstieg in die Erste Bundesliga endete; die Deutschen Segelflug-Meisterschaften der Junioren, welche die Fliegergruppe im August ausgerichtet hat; zahlreiche Erfolge in der Ausbildung und neue Flugschein-Inhaber, nicht nur im Segelflug, sondern insbesondere auch im Bereich Motorsegler und Ultraleicht; dazu natürlich noch das Drachenfest und die anderen jährlich wiederkehrenden Termine, die zwar mittlerweile routiniert organisiert und durchgeführt werden, aber doch reichlich Einsatz von den Mitgliedern fordern. Neben dem Aufstieg in die Erste Bundesliga gab es sportliche Erfolge einzelner Piloten, allen voran Henrik Theiss, der in der Dezentralen Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug den neunten Platz unter den Junioren belegte, in Baden-Württemberg sogar den zweiten Platz. Patrick Kutschat und Frederik Widmaier haben sich qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften 2019 in der Offenen bzw. der Doppelsitzer-Klasse.

Dann gab es einen besonderen Programmpunkt: Hansjörg "Hanko" Streifeneder (rechts im Bild) wurde zum Ehrenmitglied der Fliegergruppe ernannt. Hanko hat sich jahrzehntelang in vielfältiger Weise für die Fliegergruppe engagiert, sei es bei der Wartung der Flugzeuge, bei Reparaturen, die er meist kurzfristig und von vielen unbemerkt in seiner Firma in Grabenstetten erledigte, oder als Schlepppilot (gerne auch mit seiner eigenen gelben Piper Super Cub). Für die Piper Pawnee, das Schleppflugzeug der Fliegergruppe, setzt er sich seit dem Kauf im Jahre 2006 und bis heute in besonderem Maße ein. Obwohl er seit einiger Zeit kein aktives Mitglied mehr ist, hat er nach dem Hagelschaden 2013 die Restaurierung des Rumpfes der Pawnee vorangetrieben, bis sie im März 2018 endlich wieder abheben konnte.

Das Buffet ließ keine Wünsche offen, und auch die traditionelle Feuerzangenbowle fand Anklang.


Metzelsuppe am Samstag 10. November

27.10.2018

Plakat Metzelsuppe

Es hat Tradition, dass die Fliegergruppe im Herbst, kurz nach dem Ende der Flugsaison und kurz bevor die Mitglieder und die Werkstatt von der Winterwartung der Flugzeuge in Beschlag genommen werden, alle Freunde des deftigen Essens zur Metzelsuppe auf den Flugplatz einlädt. In diesem Jahr ist es am Samstag den 10. November so weit. Um 18 Uhr geht's los. Die Fliegergruppe bewirtet mit Schlachtplatte, Kesselfleisch, Leberwurst, Blutwurst, Kraut und natürlich mit allerlei Getränken. Jeder ist herzlich eingeladen. Tischreservierungen sind möglich und erwünscht über mmiku<a>web.de oder Telefon 0172 / 209 88 53


Modellbauflohmarkt

22.10.2018

Plakat Modellbauflohmarkt

Uhuwettbewerb 2018

13.10.2018

Bild Uhu 2018
Bild Uhu 2018

Am Sonntag den 07. Oktober fand unser diesjähriger Wettbewerb "Der kleine Uhu" statt. Das Wetter spielte super mit: Wenig Wind und gute Thermik sorgten dafür, dass die mit einer Leine in die Höhe geschleppten Freiflugmodelle mehrfach über 60 Sekunden lang in der Luft blieben. Den längsten Wertungsflug schaffte Paul Röschel aus Hochwang mit einer sagenhaften Gesamtflugzeit von 205 Sekunden! Über die von der Firma Graupner gesponserten Preise freuten sich die Teilnehmer sehr!


Drachenfest am 22. und 23. September

05.09.2018

Plakat Drachenfest

Am 22. und 23. September 2018 findet unser diesjähriges Drachenfest statt! Drachenfreunde aus nah und fern werden auf dem Flugplatz Grabenstetten sein, um ihre attraktiven Darbietungen zu präsentieren. Zahlreiche Einleiner, aber auch Lenkdrachen und spektakuläre, dreidimensionale Großdrachen in Form von Bären, Comicfiguren oder Meerestieren werden sich am Himmel tummeln. Wer dem bunten Geschehen zuschaut, der kann sich von den Grabenstetter Piloten mit Leckereien wie Wilden Kartoffeln, Crêpes, Pizza, Zwiebel-, Rahm- und Speckkuchen verwöhnen lassen. Aber auch die klassische Rote Wurst und Pommes dürfen nicht fehlen. Neben Kinderschminken, Hüpfburg, Bonbonfähre und Modellbau-Stand wird es einen Flugsimulator geben. Hier kann jeder einmal selber erleben wie es ist, Pilot eines Segelflugzeugs zu sein. Alle Gäste sind herzlich dazu eingeladen, eigene Drachen mitzubringen und diese in den markierten Bereichen steigen zu lassen. Los geht es am Samstag um 13 und am Sonntag um 10 Uhr. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.


Aufstieg!

26.08.2018

Seit Sonntag ist es offiziell: Nächstes Jahr werden wir in der Ersten Segelflug-Bundesliga starten! Mit einem Rundensieg sind wir in die Saison 2018 gestartet, zwei dritte Plätze und viele Runden in den Top 10 kamen dazu, und im Ergebnis kam Rang 4 in der Gesamtwertung raus. Nach sieben Jahren in der zweiten Liga warten nächstes Jahr neue Herausforderungen auf uns.

Bild

Hier eine kurze Zusammenfassung der zweiten Saisonhälfte (die zur ersten Hälfte steht schon weiter unten):

Runde 10 am 23. und 24. Juni brachte Kaltluft und gute Bedingungen vor allem im Süden, über Oberschwaben. Die Schnitte hielten sich in Grenzen, aber brachten doch das Platz 3 und somit das (bislang) zweitbeste Rundenergebnis der Saison. In Runde 11 war geprägt durch die Trainingsflüge, die einige Piloten vom Flugplatz Lüsse in Brandenburg machten: Patrick Kutschat warf knapp 115 km/h in die Waage und trug damit zum vierten Platz bei. In der Tabelle rückte Grabenstetten gar auf Rang 3 vor - erste Gedanken an den Aufstieg wurden laut ausgesprochen.

Bild

Runde 12 lief eher mittelmäßig, zwei Flüge über den trockenen ostdeutschen Sandböden von Lüsse aus und einer von daheim brachten Platz 10. Runde 13 muss man als Patzer bezeichnen: Zwar zeigte Silvan Meckelnburg mit 108 km/h über der westlichen Alb und an der Donau entlang, dass trotz schwieriger Vorhersagen sehr viel drin war, doch es fehlten schlicht und einfach zwei weitere Piloten. In Runde 14 kam dann - später als je zuvor - wetterbedingt die erste Nullrunde der Saison. Zum Glück war es auch bei den vielen anderen schlecht, so dass nicht allzu viel verloren ging.

Runde 15 - das Trainings-Wochenende für die Deutsche Meisterschaft der Junioren bei uns am Platz - konnte sich mit Platz 10 in der heißen Luft über der Alb wieder sehen lassen. Auch die nächsten beiden Wochenenden - Runden 16 und 17 - standen voll im Zeichen der DMJ, doch obwohl die meisten Piloten als Helfer beim Wettbewerb eingebunden waren, und mit den Plätzen 7 und 16 kamen in Anbetracht der Umstände noch recht ordentliche Ergebnisse heraus. Zwei Wochen vor Schluss auf Platz 5 in der Tabelle... Da sollte doch eigentlich...

Bild

In der vorletzten Runde am 18./19. August war es dann so weit: Dreimal um die 120 km/h und nochmal Platz drei brachten so viel Abstand von den Nicht-Aufstiegsplätzen, dass die Sache in trockenen Tüchern war. Der Aufstieg war gesichert! Jetzt ging es nur noch darum, ob am Ende Platz 3 oder Platz 7 rauskommt - so dicht war das Feld und so groß war die Spanne dann doch noch. Zugegeben, für Platz 3 hätte sich Homberg/Ohm schon einen argen Patzer erlauben müssen, und so war es wenig überraschend, dass die erfolgreichste Liga-Saison für Grabenstetten nach der letzten Runde mit Tabellenplatz 4 zu Ende ging.

Den Meistertitel hat sich - mehr als verdient - die SFG Steinwald geholt, die in nur einer Saison den Durchmarsch zur Meisterschaft in der Zweiten Liga und zum Aufstieg geschafft hat. Es folgen Gifhorn und Homberg/Ohm, die ebenfalls konstant gut unterwegs waren. Hinter unserem vierten Platz wird es dann enger: Schwäbisch Hall, Bad Wörishofen und Fallersleben heißen die drei weiteren Clubs, die sich mit uns auf den Weg in die Erste Bundesliga 2019 begeben.


Von der „Fußgängerin“ zur Pilotin – der Traum vom Fliegen wird zur Wirklichkeit

22.07.2018

Vor kurzem hat Melanie Brankatschk aus Lenningen ihre Ausbildung zur Sport-Pilotin für die Klasse Ultraleicht mit der praktischen Prüfung abgeschlossen. Als erstes Mitglied der Fliegergruppe Grabenstetten hat sie auf direktem Weg die Lizenz zum Fliegen auf dem noch recht neuen, vereinseigenen Ultraleichtflugzeug vom Typ „Roland Z-602“ erworben.

Bild

Die „D-MXGQ“ ist ein modernes Flugsportgerät der Ultraleicht-Klasse, welche auf eine maximale Abflugmasse von 472,5 Kg ausgelegt ist und mit ihrem 100 PS starken Rotax-Vierzylinder zwei Menschen bequem und schnell durch die Luft befördern kann. Genau dieses elegante rote Flugzeug hatte es Melanie so sehr angetan, dass sie nach einem Schnupperflug am 8. April 2018 beschloss, die Lizenz zum Steuern der „Roten Roland“ zu machen. Als sehr praktisch erwies sich dabei die Tatsache, dass Erhard Weiss als neuer Fluglehrer noch einen weiteren Flugschüler gesucht hat, um die notwendige Ausbildungserfahrung zu bekommen und so seine Ausbildung zum eigenständigen Fluglehrer für die Ultraleicht-Klasse abschließen zu können.

Zusammen mit Neu-Fluglehrer Erhard Weiss wurde nun mit viel Fleiß und Spaß an den fliegerischen Fertigkeiten gefeilt. Bereits nach gut zwei Monaten hatte sie, nach über 90 Starts und Landungen, die nötige Sicherheit und durfte schon am 24. Juni das erste Mal alleine in die Luft. Ein großer Schritt und ein unglaubliches Erlebnis für jeden Piloten. Nach weiteren Übungsflügen und der obligatorischen Theorieprüfung in den Fächern Luftrecht, Aerodynamik, Technik, Flugfunk, Meteorologie, Navigation und menschlichem Leistungsvermögen, ging es weiter zum letzten Ausbildungsabschnitt: Weitere Soloflüge und vor allem der abschließende Allein-Überlandflug mit zwei Landungen auf fremden Plätzen. Dieser führte die junge Pilotin zunächst nach Heubach und dann weiter zum Flugplatz Mengen-Hohentengen. Nach jeweils einem kurzen Besuch beim örtlichen Flugleiter und der Entrichtung der fälligen Landegebühr, ging es dann auf die letzte der drei Teilstrecken, wieder zurück nach Grabenstetten.

Bild

Mit diesen Flügen war auch der letzte Ausbildungsabschnitt abgehakt und der Termin für die abschließende, praktische Prüfung wurde ausgerechnet auf ihren Geburtstag gelegt. Und so hat Meli sich das wohl größte Geburtstagsgeschenk selbst machen können: Den erfolgreichen Abschluss ihrer Flugausbildung zur Sport-Pilotin, Lizenz Ultraleicht. Auch für Erhard ist es ein doppeltes Happy End, denn seine Ausbildung zum Fluglehrer ist nun komplett abgeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch euch beiden, „Holm- und Rippenbruch“ und allzeit guten Flug!


Deutsche Meisterschaft der Junioren vom 30. Juli bis 12. August

22.07.2018

Vom 30. Juli bis 12. August richten wir in Grabenstetten die Deutschen Segelflug-Meisterschaften der Junioren aus! 65 junge Pilotinnnen und Piloten unter 25 Jahren aus ganz Deutschland können dabei ihre Fähigkeiten im Streckensegelflug unter Beweis stellen. Die besten Piloten der beiden Klassen werden Mitglied der Nationalmannschaft und dürfen Deutschland auf der Europa- und der Weltmeisterschaft vertreten.

Bild Wettbewerbslogo

Schon am Samstag und Sonntag (28. und 29. Juli) haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Trainieren. Dann gibt es zwölf Wettbewerbstage. An jedem Tag mit ausreichend gutem Wetter definiert die Wettbewerbsleitung eine Aufgabe, bestehend aus mehreren Wendepunkten. Diese Punkte, definiert über GPS-Koordinaten, müssen die Teilnehmer der Reihe nach Anfliegen. Je nach Wetterlage werden meistens Strecken zwischen 200 und 500 Kilometer ausgeschrieben, und die Teilnehmer sind drei bis sechs Stunden in der Luft.

Aktuelle Berichterstattung wird während des Wettbewerbes auf der Wettbewerbs-Seite dmj2018.de und auf dem Facebook-Account der Meisterschaft zu sehen sein.

Interessierte Besucherinnen und Besucher sind jederzeit auf dem Flugplatz willkommen. Viel zu sehen gibt es insbesondere in der Startphase, die meist um die Mittagszeit stattfindet und ungefähr eine bis anderthalb Stunden dauert, und in der Landephase, die normalerweise am späten Nachmittag beginnt (je nach Wetter und Größe der Aufgabe).

In der Startphase kann es zu Vorbeiflügen der startenden Schleppzüge und der landenden Motorflugzeuge an den umliegenden Ortschaften kommen. Die Piloten der Motorflugzeuge werden angewiesen, das direkte Überfliegen der Ortschaften zu vermeiden. Falls es trotzdem zu Überflügen kommen sollte, können Sie unter Telefon 0174 / 3052475 den Wettbewerbsleiter darauf aufmerksam machen. Er wird versuchen, auf bestmögliche Art und Weise Abhilfe zu schaffen.


Zweite Segelflug-Bundesliga: 9 von 19 Runden geschafft

20.06.2018

Nach 9 von 19 Runden in der Zweiten Segelflug-Bundesliga steht die Fliegergruppe auf Rang 5. So gut lief es schon lange nicht mehr in der Liga und so greifbar schien der Aufstieg noch nie.

Runde 1 begann gleich phänomenal mit einem Rundensieg - siehe dazu den Bericht weiter unten.

Bild

In Runde 2 brachte mit kleinen Flügen über der Westalb Platz 10, Runde 3 dann wieder Rang 4 und den ersten Ligaflug für den Nachwuchspiloten Florian Tröscher.

In Runde 4 reichte es trotz fast 100 km/h von Patrick Kutschat und Katrin Pfleiderer beim Hahnweide-Wettbewerb nur für Platz 16, und Runde 5 brachte gar die erste und bislang einzige Nullrunde der Saison.

Bild

In Runde 6 war nur Silvan Meckelnburg halbwegs zügig unterwegs, der Rest hatte über der Alb so seine Probleme und so kam nur Platz 18 heraus. Erst in Runde 7 meldet sich Grabenstetten mit über 100 km/h in den Top 10 zurück. Immer mehr wurden Gewitter zum Thema.

In Runde 8 zeigten die Piloten der Fliegergruppe, dass sie gerade im schwierigen Wetter punkten können und holten sich trotz Schauer und Gewitter Platz 5. Runde 9 brachte zuletzt mit schnellen Ost-West-Flügen Rang 8 und nochmal reichlich Punkte.

Bild

Die relativ kontinuierliche Leistung, teils auch im schwierigen Wetter, und zugegeben ein bisschen Wetterglück für Süddeutschland lässt diese erste Halbzeit in der Bundesliga rekordverdächtig gut ausgehen. Dominiert wird die Zweite Liga aber vom Aufsteiger SFG Steinwald: In keiner Runde waren die Oberpfälzer bislang schlechter als Rang 6, und so führen sie verdient mit reichlich Vorsprung die Liga an.


Mit dem Ultraleichtflugzeug zu den Nordseeinseln

05.06.2018

Hier ein Erlebnisbericht von Erhard Weiss, der gemeinsam mit drei Fliegerkameraden am Pfingstwochenende einen Ausflug mit dem Ultraleichtflugzeug an die Nordsee unternommen hat:

Angesichts des bevorstehenden Pfingstwochenendes und des hervorragend vorhergesagten Flugwetters für Deutschland – speziell für den Norden – trafen wir am Donnerstag davor die Entscheidung, die Nordseeinseln anzufliegen. Frank Engelhardt, der mit seiner FK9 bereits eine ähnliche Tour an die Ostsee gemacht hatte, war der Initiator, der uns relativ schnell an diesem Abend die Nordsee und die Inseln schmackhaft gemacht hat. Die beiden Flugteams standen schnell fest.

Am Pfingstsamstag ging es um 7:15 Uhr vollgetankt und vollgepackt auf die 600 km lange Strecke. Zuerst starteten Frank und Martin mit ihrer FK9, D-MYTA, in den morgendlichen Himmel gefolgt von der Roland Z-602 der Fliegergruppe, D-MXGQ, mit Erhard und Michael. Anfänglich waren die bodennahen Sichtweiten noch nicht so gut, weshalb sich die Teams entschieden, nach der Kontrollzone Stuttgart auf 6500 Fuß zu steigen. Dort war die Flugsicht klar und frei.

FK9 und Roland Z-602

Die erste Etappe führte uns in einer Stunde fünfzig Minuten nach Marburg-Schönstadt. Dort legten wir eine kurze Tank- und Kaffeepause ein. Um 10 Uhr ging es dann weiter in Richtung Norden zu unserem zweiten Etappenpunkt, der knapp 380 km weiter nördlich lag. Der Flug, der uns in 7500 Fuß über Paderborn, Osnabrück und Oldenburg bis etwa 10 km vor Wilhelmshaven an den Flugplatz Bohlenbergerfeld führte, war sehr beeindruckend. Von den Mitgliedern des Vereins, mit denen Frank unser Kommen abgesprochen hatte, wurden wir sehr herzlich aufgenommen. Gleichzeitig bekamen wir ein Nachtlager angeboten, das wir gerne angenommen haben. Den restlichen Tag verbrachten wir mit Sightseeing in Wilhelmshaven.

Insel

Nach einem netten Abend unter Fliegerfreunden ging es am Sonntag um 9 Uhr weiter. Über Wilhelmshaven und den Jadebusen flogen wir in nördlicher Richtung die Insel Wangerooge an. Von dort ging es in westlicher Richtung über Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist hinüber nach Borkum und dann zurück nach Langeoog. Bei diesem Flug, der teilweise auch über das offene Meer führte, spiegelte sich die besondere Schönheit der unter Naturschutz stehenden Inseln wider. Um 10:30 Uhr landeten wir bei extremen Seitenwindverhältnissen, 90 Grad, 15 Knoten, auf Langeoog. Beide Piloten hatten dabei allerhand zu tun, zumal die Piste auch noch durch seitlichen hohen Bewuchs sehr leeträchtig verwirbelt war. Am Abstellplatz mussten die Flugzeuge entsprechend abgespannt und gesichert werden. Danach ging es für uns zu Fuß in die Stadt. Dort konnten wir ein nettes kleines Zimmer für vier beziehen. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns später auf zu einer für manchen von uns äußerst strapaziösen Inselerkundung.

Die vier UL-Piloten auf Langeoog

Am nächsten Morgen waren wir die ersten am Platz, der um 9 Uhr öffnete. Das Wetter war prima, nur der Wind war ähnlich stark wie am Vortag und blies kräftig von der Seite. Der Flugplatz bestand aus zwei Abstellflächen mit einer in der Mitte verlaufenden 200 m langen Rollfläche, auf die der Wind genau stand. Bei der Anmeldung im Tower bot uns der zuständige Flugleiter an, auf dieser starten zu können, so lange es noch ruhig ist. Das Angebot haben wir freudig angenommen und hofften, dass wir unsere ULs die gewichtsmäßig am Maximum waren – in die Luft befördern können. Nach 150 m waren beide durch die frontale Windunterstützung in der Luft. Wir flogen wieder in Richtung Heimat. Nach Anfrage bei Bremen Information, bekamen wir grünes Licht, die Sperrgebiete auf dem Kurs zu durchfliegen und konnten so direkt Kurs nach Giessen-Lützellind aufnehmen. Schnell stellten wir fest, dass wir nur langsam vorankamen, da wir einen starken Gegenwind auf der Nase hatten. Deshalb benötigten wir auch für die 380 km lange Strecke fast drei Stunden. Nach diesem letzten Tankstopp ging es in thermisch sehr aktiven Verhältnissen vorbei an Frankfurt, Würzburg, Moosbach und Heilbronn nach Grabenstetten. Dort wurden wir schon von unserem UL-Kameraden Helmut erwartet, der uns mit Prosecco empfangen hat.


Sensationeller Start in die Bundesliga: Rekordgeschwindigkeiten und Rundensieg!

24.04.2018

Am 21. und 22. April ist die Saison 2018 in der Segelflug-Bundesliga gestartet. Wir starten auch dieses Jahr wieder in der Zweiten Bundesliga. Die erste Runde brachte gleich eine Sensation: Auf sehr hohe Geschwindigkeiten am Samstag folgten Rekordgeschwindigkeiten am Sonntag bis 148 km/h (indexkorrigiert, tatsächlich geflogen sogar 173), die gleich zum Auftakt einen Rundensieg brachten! Auf die nachfolgenden Plätze schafften es Ravensburg, Freudenstadt und Gerstetten - eine wirklich außergewöhnliche Wetterlage war verantwortlich für die rekordverdächtigen Geschwindigkeiten, die in der Region geflogen wurden. Über der Alb bildete sich eine Konvergenzlinie, an der Luftmassen zusammenströmten und aufstiegen. Wer diese Linien erkannt und genutzt hat, der konnte viele hundert Kilometer ohne das Kreisen in Aufwinden zurücklegen.

Foto Wolkenstraße

Foto Duoflügel

Bei Patrick Kutschat waren es über 500 Kilometer ohne einen einzigen Kreis, und zwar in knapp über drei Stunden. Mit der Indexkorrektur, die die Leistungsunterschiede zwischen den Flugzeugen ausgleichen soll, ergibt das 148,6 km/h. Silvan Meckelnburg und Dennis Schmalacker im Doppelsitzer waren mit 146,3 km/h nur minimal langsamer, und auch der Dritte im Bunde, Raphael Ladner, war mit 138,0 km/h äußerst flott und fast kreisfrei unterwegs. In der Summe dieser drei Flüge ergibt das 433 Geschwindigkeitspunkte - das ist mit Abstand das beste Ergebnis, das wir je erreicht haben. Zudem waren wir deutlich schneller als die Konkurrenz - die zweitplatzierte LSG Ravensburg hatte ganze 40 Punkte weniger auf dem Zähler stehen. Nach diesem außergewöhnlichen Start sind unsere Segelflieger voller Vorfreude und bis in die Haarspitzen motiviert für den weiteren Verlauf der Saison.


Die Pawnee ist wieder am Start

27.03.2018

Nach über viereinhalb Jahren Flugpause ist unser Schleppflugzeug, die PA 25 Piper Pawnee, seit dem Wochenende wieder voll einsatzfähig. Am 24. März durfte sie in Grabenstetten den ersten F-Schlepp nach der kompletten Grundüberholung des Rumpfes machen.

Pawnee im neuen Kleid

Begonnen hatte diese unerwartete Aktion mit dem großen Hagelunwetter im Juli 2013. Hagelkörner hatten die Oberlichter der Flugzeughalle durchschlagen und die Pawnee sowie einige weitere Flugzeuge beschädigt. Bei der Untersuchung des Rumpfes stellte sich dann heraus, dass die Stahlrohre des Rumpfes korrodiert waren. Zwar war das nicht die Schuld des Hagels, aber es war schnell klar, dass man das Flugzeug so nicht weiterbetreiben kann.

Pawnee im neuen Kleid

Nachdem Versuche, ein neues Rumpfgerüst zu kaufen, an rechtlichen Problemen gescheitert waren, hat die Fliegergruppe beschlossen, das Flugzeug mit viel Eigenleistung komplett zu überholen. Das Team um Jens Kraitzek, Albert Kazmaier, Werner Siegle, Severin Schneider, Joachim Neuschwander und Werner Hirler hat dabei einen enormen Berg an Arbeit bewältigt. Die beiden letztgenannten sind als Modellflieger in der Fliegergruppe aktiv und somit gar nicht selbst vom Ausfall des Schleppflugzeugs betroffen, dafür aber erfahren, wenn es ums Bauen geht - nun eben im Maßstab 1:1.

Unser besonderer Dank gilt Hansjörg "Hanko" und Christian Streifeneder, ohne deren persönlichen Einsatz dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Während der ganzen Zeit haben sie mit ihrer Erfahrung und enorm viel Arbeitsleistung zum Gelingen beigetragen. Zudem haben sie ihre Werkstatt und Ausrüstung zur Verfügung gestellt.

Pawnee im F-Schlepp

Wie so oft gab es immer wieder neue und unerwartete Herausforderungen zu bewältigen, und am Ende war es deutlich mehr Arbeit als anfangs angenommen. Über 3000 Arbeitsstunden sind vereinsseitig in die Grundüberholung des Rumpfes und der Flügel geflossen. Da es immer wieder zu Verzögerungen kam, und weil die Mitglieder all dies in ihrer Freizeit bewältigt haben, hat es viereinhalb Jahre gedauert, bis die Pawnee wieder in einem Zustand "besser wie neu" war. Nebenbei bekam sie ein neues, modernes Design spendiert. Damit wird sie uns hoffentlich noch viele Jahre als kraftvoller Schlepper treue Dienste leisten.


Jahresnachprüfung der Segelflugzeuge

26.03.2018

Am Vormittag des 24. März hat die Jahresnachprüfung des Großteils unserer vereinseigenen Segelflugzeuge stattgefunden. Jedes Jahr muss ein anerkannter Prüfer für Luftfahrtgerät die Flugzeuge unter die Lupe nehmen und freigeben, um die Sicherheit des Betriebs zu gewährleisten. Zahlreiche Helfer waren am Platz, um die Flugzeugteile für den Prüfer bereitzulegen, und um nach der Durchsicht der Einzelteile die Flugzeuge aufzubauen und dem Prüfer vorzuführen. Damit ist die Winterwartung der Flugzeuge abgeschlossen.

Bild Jahresnachprüfung

Bild Jahresnachprüfung

Bild Jahresnachprüfung

Da das Wetter am Samstag kaum schöner hätte sein können, und die Flugzeuge sowieso schon bereit standen, nutzten viele Mitglieder den Rest des Tages, um die ersten Flüge des Jahres zu machen. Noch bleiben einige Wochen zum Trainieren, ehe Mitte April die Segelflug-Bundesliga und somit auch die Streckenflugsaison wieder richtig losgeht.


Albert Kazmaier und Werner Siegle zu Ehrenmitgliedern ernannt

25.03.2018

Bei der Jahreshauptversammlung am 23. März hat die Fliegergruppe einstimmig beschlossen, Albert Kazmaier und Werner Siegle zu Ehrenmitgliedern zu ernennen.

Ehrenmitglieder Albert Kazmaier und Werner Siegle

Albert Kazmaier (links im Bild), seit 1964 in der Fliegergruppe, war zum Beispiel federführend am Bau und der Startwinde sowie diverser Flugzeug-Transportanhänger beteiligt, und hat sich als erfolgreicher Strecken- und Wettbewerbspilot im Segelflug hervorgetan. So hält er seit 1990 den Rekord für die größte Flugstrecke von Grabenstetten aus mit 958 Kilometern. Werner Siegle (rechts auf dem Foto), seit 1971 im Verein, hat sich unter anderem jahrzehntelang um die Wartung der "Jodels" (Schleppflugzeuge) gekümmert und war viele Jahre im Ausschuss vertreten. Beide haben sich in den letzten vier Jahren bei der Restaurierung unserer Piper Pawnee intensiv eingebracht. Wir hoffen, dass die beiden uns noch lange mit ihrer Erfahrung und Tatkraft als aktive Mitglieder erhalten bleiben.


Neue Funk-Frequenz

17.02.2018

Im Rahmen der Umstellung der Flugfunk-Frequenzen auf das 8,33-kHz-Raster hat der Sonderlandeplatz Grabenstetten eine neue Frequenz zugeteilt bekommen:

Grabenstetten Info 118,190 MHz

Die Frequenz ist mittlerweile in den einschlägigen Dokumenten veröffentlicht. Wir bitten alle Piloten, die unseren Platz anfliegen, ab sofort nur noch diese Frequenz zu benutzen.


Deutsche Meisterschaft der Junioren 2018 in Grabenstetten!

19.12.2017

Logo DMJ 2018

Die Deutsche Segelflug-Meisterschaft der Junioren 2018 wird in Grabenstetten stattfinden, und zwar vom 30. Juli bis zum 10. August 2018. Bis zu 70 Piloten im Alter von maximal 25 Jahren werden dabei mit schnellen Streckensegelflügen ihr Können unter Beweis stellen. Die Teilnehmer haben sich bei einem der vier Qualifikations-Wettbewerbe 2017 für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Ein paar weitere Informationen gibt es schon auf der Wettbewerbs-Seite www.dmj2018.de, die bis zum Wettbewerb noch ausgebaut wird.


Jahresrückblick und Ausblick

18.12.2017

Das bislang beste Bundesliga-Ergebnis in der Vereinsgeschichte, die Ausrichtung einer Segelflug-Meisterschaft für Junioren im Sommer, einige Erfolge bei Wettbewerben und zwei neue Flugzeuge: Ein vollgepacktes Jahr geht zu Ende. Zuletzt sind wir sogar noch vom Landesverband geehrt worden.

Das Ultraleichtflugzeug vom Typ Roland Z-602 verstärkt seit April unseren Flugzeugpark (siehe dazu auch den Beitrag weiter unten). Es wird hervorragend angenommen. Mittlerweile haben wir mehrere Fluglehrer, die darauf ausbilden können. Diverse Mitglieder haben schon die UL-Lizenz gemacht (bzw. ihre bisherige Lizenz erweitert), und einige sind noch dabei oder haben schon Interesse bekundet.

Bild Über den Wolken

Aus sportlicher Sicht war es ein erfolgreiches Jahr. Die Zweite Segelflug-Bundesliga haben wir auf Platz neun von dreißig abgeschlossen, was immerhin das beste Ergebnis seit dem Aufstieg in die Zweite Liga im Jahre 2012 ist. Auch im Wettbewerbs-Segelflug ist einiges passiert (hier nur eine kleine Auswahl): Henrik Theiss hat an der Junioren-Quali bei uns in Grabenstetten teilgenommen und sich dabei als Nachrücker für die Deutsche Meisterschaft der Junioren 2018 und für den D-Kader qualifiziert. Außerdem hat er bei der Dezentralen Meisterschaft im Streckensegelflug (DMST) sowohl in der Juniorenwertung (Piloten unter 25 Jahre) als auch in Gesamtwertung der Clubklasse den dritten Platz in Baden-Württemberg belegt. Patrick Kutschat hat im Sommer an der Deutschen Meisterschaft der Offenen Klasse in Stendal (Sachsen-Anhalt) teilgenommen, und Frederik Widmaier hat in der Pfingstwoche den zweiten Platz beim Hotzenwald-Wettbewerb im Südschwarzwald geholt.

Zwei erste Alleinflüge von Segelflugschülern und fünf erfolgreiche praktische Prüfungen zeigen, dass es auch in der Ausbildung ordentlich vorwärts gegangen ist. Vier Fluglehrer haben eine Lehrberechtigung erworben oder erweitert. Auch diverse technische Lehrgänge sowie ein Kurs für Jugendleiter standen bei manchen auf dem Programm.

Unsere Piper Pawnee (PA 25), die seit fast vier Jahren mit unglaublichem Aufwand und riesigem Einsatz einiger Mitglieder grundüberholt wird, ist so gut wie fertig - im Frühjahr haben wir endlich wieder ein starkes Schleppflugzeug in einem Zustand "fast wie neu".

Bild Startaufstellung Wettbewerb

Im Sommer haben wir wieder mal einen Segelflug-Wettbewerb ausgerichtet: Eine Qualifikations-Meisterschaft für Junioren mit knapp 40 Teilnehmern. Die Besten haben sich dabei für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Die Organisation und Ausrichtung dieser Veranstaltung war ein Kraftakt für weite Teile des Vereins, doch das Team war eine ganze Woche lang mit viel Freude bei der Sache. Im kommenden Jahr wird nochmal zwei Wochen lang voller Einsatz gefragt sein: Auf Nachfrage des Deutschen Aero-Clubs hat sich die Fliegergruppe bereit erklärt, im Jahr 2018 die Deutschen Segelflug-Meisterschaften der Junioren auszurichten (nähere Informationen dazu folgen bald).

Als Anerkennung für dieses Engagement hat der Baden-Württembergische Luftfahrtverband der Fliegergruppe Grabenstetten kürzlich die „Goldene Leistungsplakette für besondere flugsportliche Verdienste“ verliehen. Eine symbolische Anerkennung, aber ein Stück weit auch Motivation, so weiter zu machen.

Bild BWLV-Leistungsplakette

Zuletzt wurde mit dem Kauf einer gebrauchten (fast neuwertigen) ASG 29 ein deutliches Zeichen im Hinblick auf die Entwicklung des Segelflugzeugparks der Fliegergruppe gesetzt. Mit 18 Metern Spannweite, Wölbklappen und Heimkehrhilfe bietet das neuste Flugzeug der Flotte im kommenden Jahr einen Grund mehr, sich keinen Flugtag entgehen zu lassen.


Der erste Ultraleicht-Flugschüler der Fliegergruppe Grabenstetten

14.12.2017

Im Frühjahr 2017 hat die Fliegergruppe ein Ultraleichtflugzeug vom Typ Roland Z-602 gekauft. Die Nachfrage nach günstigen Möglichkeiten, in die Luft zu kommen, war immer größer geworden. Eine Bedingung dafür war, dass sich genügend Motorenwarte und Fluglehrer aus den eigenen Reihen finden, die sich um das Flugzeug und um die Ausbildung der Piloten kümmern. Axel Frey und Frank Engelhardt, zwei aktive UL-Flieger, erklärten sich bereit dazu, einen Lehrgang zum Motorenwart zu machen. Erhard Weiss (rechts auf dem Foto), vorher schon auf allen Motorflugzeugen des Vereins aktiv, machte die Ausbildung zum Fluglehrer. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Vorauswahlprüfungen in Theorie und Praxis war Erhard im Mai 2017 in auf einem Lehrgang in Bad Sobernheim. Dort absolvierte er mit dem vereinseigenen Ultraleichtflugzeug die Ausbildung zum Fluglehrer.

Bild UL

Im Juli 2017 begann die praktische Ausbildung des ersten UL-Flugschülers der Fliegergruppe. Wolfgang Dörner (links auf dem Foto) war vorher mit einem motorisierten Gleitschirm der 120-kg-Klasse aktiv - die Dreiachssteuerung eines Flugzeugs hingegen war für ihn noch absolutes Neuland. Mittlerweile hat Wolfgang etwa ein Drittel der geforderten Praxisstunden bewältigt. Starten und Landen kann er schon komplett selbständig. Die Ausbildung erfolgt flexibel nach Absprache, oft an Wochenenden, aber auch häufig unter der Woche nach Feierabend. In der Zwischenzeit hat auch Patrick Kutschat eine Lehrberechtigung für die Ultraleicht-Ausbildung, so dass in der Fliegergruppe nun zwei ehrenamtliche Fluglehrer für UL-Piloten zur Verfügung stehen.

Im Moment ist jahreszeitlich bedingt Winterpause, aber dafür bleibt jetzt genug Zeit für die Theorie. Die Fliegergruppe bietet je nach Bedarf etwa alle zwei Jahre im Vereinsheim einen kompletten Theoriekurs an. Auch das übernehmen die ehrenamtlichen Fluglehrer des Vereins.

Wer sich für die UL-Ausbildung und für einen Schnupperflug interessiert, der kann sich gerne direkt bei Fluglehrer Erhard Weiss melden unter Telefon 0171 / 9909271.


Kein Leistungssport ohne Breitensport und Ausbildung

10.12.2017

Über unsere sportlichen Erfolge berichten wir ja regelmäßig im Bundesliga-Blog, in den sozialen Medien, auf unserer Homepage oder auch in lokalen Zeitungen. Doch hinter den sportlichen Erfolgen steht viel ehrenamtliche Arbeit.

Ein großer Teil dieser Arbeit steckt in der Ausbildung von Piloten. Einige unserer Leistungspiloten geben ihre Erfahrung als Fluglehrer weiter. In diesem Jahr wurden in Grabenstetten über 1000 Schulstarts in all unseren Luftsportarten absolviert.

Seit April diesen Jahres haben wir ein eigenes Ultraleichtflugzeug, auf dem wir Ultraleicht-Piloten ausbilden. Viele Segelflieger oder Motorflieger haben in diesem Jahr den UL-Schein gemacht, aber auch "Fußgänger" können wir nun komplett im Verein zum UL-Pilotenschein bringen. Extra dafür haben wir dieses Jahr zwei neue Fluglehrer für den Bereich Ultraleicht ausbilden lassen.

In der Motorflugsparte haben wir neuerdings einen Class Rating Instructor (CRI) für Motorsegler und Motorflug, der Piloten, die bereits eine Lizenz haben, auf eine andere Klasse weiterbilden kann.

Der Segelflug ist für viele der Einstieg in die Fliegerei. So kommt es auch, dass dort am meisten geschult wird. Hier haben wir die meisten Fluglehrer. Um die Fluglehrer zu unterstützen, wurde auch hier ein weiterer Fluglehrer ausgebildet.

Bei der Ausbildung achten wir auf hohe Qualität und scheuen uns daher auch nicht, für die Ausbildung von Fluglehrern tiefer in die Tasche zu greifen. Die Ausbildung eines Fluglehrers kostet mehrere tausend Euro. Aber die Ausbildungserfolge zeigen uns, dass es sich lohnt, eine hohe Qualität zu bieten.

Die Erfolge im Überblick:

  • Es gab zwei erste Alleinflügen im Segelflug, und ganze fünf Flugschüler haben die theoretische und praktische Prüfung im Segelflug bestanden.
  • Im Ultraleicht-Bereich wurden sechs neue Piloten ausgebildet.
  • Auch auf dem Motorsegler und dem Motorflugzeug wird fleißig ausgebildet.
  • Jeder, der in diesem Bereich eine Lizenz hat, muss alle zwei Jahre einen Überprüfungsstart mit Fluglehrer machen. Bei über 50 Lizenzinhabern haben unsere Fluglehrer auch damit einiges zu tun.

Haben Sie Interesse, sich selbst zum Privatpiloten ausbilden zu lassen, oder wollen einfach nur mal mitfliegen? Informieren Sie sich doch hier über unsere Ausbildung, und sprechen Sie uns ruhig einfach mal an oder schreiben sie uns.


Neuzugang beim Flugzeugpark: ASG 29 E

09.12.2017

Am Abend des 8. Dezember konnte die Fliegergruppe einen Neuzugang im Flugzeugpark willkommen heißen: Eine ASG 29 E wird ab sofort die Flotte verstärken. Das Segelflugzeug der 18-Meter-Klasse ist mit Wölbklappen ausgestattet und besitzt einen Hilfsmotor als Heimkehrhilfe. 2014 bei Alexander Schleicher in Poppenhausen an der Wasserkuppe gebaut, ist es das neuste und modernste Flugzeug im Besitz des Vereins.

Bei einer Sitzprobe in der Werkstatt haben sich die Mitglieder schon ein wenig mit dem Neuzugang vertraut gemacht. Sobald es das Wetter zulässt, wird sich die ASG 29 zum ersten Mal von Grabenstetten aus in die Luft begeben. Ein Fotoshooting komplett aufgebaut und draußen bei Sonne folgt allerspätestens im Frühling.

Bild ASG29 Begrüßung

Bild ASG29 Begrüßung

Bild ASG29 Begrüßung


Mit 14 alleine abheben

04.12.2017

Cara Brujmann, eine unserer Flugschülerinnen, die in diesem Herbst ihre Segelflugausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, berichtet hier über ihre Erfahrungen.

Einer meiner frühesten Wünsche, soweit ich mich erinnern kann, war es, Segelfliegen zu lernen. Ich, Cara (15), bin quasi auf dem Flugplatz aufgewachsen, er ist mein zweites Zuhause. Da meine Eltern beide seit vielen Jahren aktive Segel- und Motorflieger sind und ich schon früh und oft mitfliegen durfte, habe ich meine Liebe zum Fliegen früh entdeckt. Ich wusste, dass man mit 14 Jahren die Segelflugausbildung beginnen darf und irgendwann, als der 14. Geburtstag endlich in greifbare Nähe rückte, konnte ich es kaum noch erwarten. Also bin ich direkt nach meinem Geburtstag im März als Flugschülerin in den Verein eingetreten.

Bild Alleinflug Cara

Mein erster Start war dann am 9. April 2016. Leider war das Wetter nicht so schön und der Flug dauerte nur fünf Minuten. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie aufgeregt, hibbelig und glücklich ich an dem Tag war. Dann folgte ganz normal der erste Teil der Ausbildung: sehr viele Flüge, ausschließlich mit Fluglehrer; Übungen, um die Kontrolle über das Flugzeug zu erlangen und Feingefühl zu entwickeln; und auch einige längere Flüge.

Schließlich, an einem wunderschönen, sonnigen Sonntag im August, kam der große Tag: Mein erster Alleinflug. Es hat alles wie sonst auch begonnen, ich bin zweimal mit Fluglehrer geflogen. Aber dann, als ich mich gerade für meinen dritten Flug fertig gemacht habe, meinte der Fluglehrer, ich würde jetzt alleine fliegen. Die ersten drei Alleinflüge sind der erste große Meilenstein in der Ausbildung und ich konnte es nicht fassen, dass es bei mir nun soweit sein sollte. Erst oben in der Luft habe ich realisiert, dass ich wirklich allein bin. Ich musste mich allerdings vorher ein paar Mal umdrehen, bevor ich es wirklich geglaubt habe. Das Gefühl war überwältigend und wenn ich mich daran erinnere, muss ich selbst jetzt, fast eineinhalb Jahre später, immer noch lächeln und es macht mich glücklich. Ich bezweifle, dass ich diesen Tag jemals vergessen werde.

Leider war die Flugsaison dann auch schon bald vorbei, aber auch im Winter wurde es nicht langweilig. Die Theoriestunden standen an: Aerodynamik, Meteorologie, Luftrecht, Navigation und vieles mehr. Außerdem mussten die Flugzeuge auf die Jahresnachprüfung vorbereitet werden, was eine Menge Arbeit bedeutet hat.

Bild Alleinflug Cara
Bild Alleinflug Cara

Im nächsten Jahr habe ich dann auch mein Funksprechzeugnis erfolgreich abgelegt. Zum Glück ging es dann auch mit dem praktischen Teil weiter; Theorie kann zwar wirklich interessant sein, aber die Praxis macht dann einfach doch mehr Spaß. Flüge im Alleinflug, aber auch hin und wieder mit Fluglehrer. Im Sommer kam dann noch die Theorieprüfung beim Regierungspräsidium. Zum Glück hat sich das Lernen gelohnt und ich habe alle Fächer bestanden.

Somit stand meinem letzten großen Meilenstein, dem 50-km-Alleinüberlandflug, nichts mehr im Weg. Nur hat das Wetter dann nicht mehr so ganz mitgespielt, sodass ich mir den Überlandflug ganz allein nicht zugetraut habe. Zum Glück gibt es noch die Möglichkeit, 100 km mit einem Fluglehrer zu fliegen, was ich dann gegen Ende der Sommerferien 2017 auch gemacht habe.

Also war der Weg zur praktischen Prüfung geebnet und im Herbst wurde ich mit zwei anderen Flugschülern angemeldet. Ich war die Jüngste von uns dreien und auch das einzige Mädchen. Eine Mischung aus Stolz, weil ich mein Ziel, die Ausbildung in zwei Jahren zu absolvieren, erreichen würde, Nervosität, Glück und Angst erfüllten mich. Dann kam der Tag unserer Prüfung. Als erstes „nur“ ein paar theoretische Fragen und die täglich notwendige Vorflugkontrolle des Segelflugzeuges. Dann durfte ich als Erste von uns dreien die Prüfung ablegen. Nach der letzten Landung wartete ich ganz angespannt auf irgendeinen Kommentar des Prüfers. Nach einigen langen Sekunden sagte er: „Ich schätze mal, ich darf dir gratulieren.“ In dem Moment konnte ich es fast nicht glauben. Ich war überglücklich und mir fiel ein Stein vom Herzen. Als perfekten Abschluss für diesen Tag, an dem ich mein glückliches Lächeln einfach nicht mehr aus dem Gesicht bekommen habe, nahm mein Vater mich noch im vereinseigenen Motorsegler mit.

Der einzige Haken an der Sache: ich bin noch 15. Den Flugschein bekommt man aber erst mit 16 Jahren. Deshalb bleibt mir jetzt wohl oder übel nichts anderes übrig, als auf meinen Geburtstag zu warten. Fast ein ganzes halbes Jahr. Wenigstens bekomme ich ein geniales Geburtstagsgeschenk.


Uhuwettbewerb 2017

24.10.2017

Bei schönem, aber sehr windigem Herbstwetter hat am Sonntag den 22. Oktober der diesjährige Uhuwettbewerb der Fliegergruppe Grabenstetten stattgefunden. Neun Kinder und Jugendliche haben mit ihren Freiflugmodellen vom Typ "Der kleine Uhu" oder mit anderen Modellen dieser Klasse teilgenommen. Neben neu gebauten Modellen waren auch Exemplare am Start, die schon von der zweiten Generation geflogen werden und doppelt oder gar dreimal so alt sind wie die Teilnehmer. Durch den starken Wind wurde der eine oder andere Start spektakulärer als den jungen Modellfliegern lieb war. Auch ein paar Abstürze waren die Folge. Mit Sekundenkleber waren aber die meisten Schäden schnell provisorisch repariert.

Bild Uhuwettbewerb
Bild Uhuwettbewerb
Bild Uhuwettbewerb

Bewertet wird die Flugzeit, in der das ungesteuerte Freiflug-Modell nach dem Seilstart zu Boden gleitet. Die besten vier aus fünf Zeiten werden addiert. Der längste Flug dauerte ganze 79 Sekunden. Den ersten Platz sicherte sich Paul Röschel aus Hochwang, gefolgt von Niko Hiller und Noé Hiller aus Altenriet. Zur Belohnung gab es für die Teilnehmer Preise und Geschenke, die freundlicherweise von der Firma Graupner zur Verfügung gestellt wurden.


Metzelsuppe am Samstag 4. November

21.10.2017

Bild Metzelsuppe

Es hat Tradition, dass die Fliegergruppe im Herbst, kurz nach Ende der Flugsaison und kurz bevor die Mitglieder und die Werkstatt von der Winterwartung der Flugzeuge in Beschlag genommen werden, alle Freunde des deftigen Essens zur Metzelsuppe auf den Flugplatz einlädt. In diesem Jahr ist es am Samstag den 4. November so weit. Um 18 Uhr geht's los. Die Fliegergruppe bewirtet mit Schlachtplatte, Kesselfleisch, Leberwurst, Blutwurst, Kraut und natürlich mit allerlei Getränken. Jeder ist herzlich eingeladen. Tischreservierungen sind möglich und erwünscht über mmiku<a>web.de oder Telefon 0172 / 209 88 53


Drei auf einen Streich

03.10.2017

Die Segelflug-Saison neigt sich ihrem Ende entgegen, aber über dem bunten Wald haben am Sonntag den ersten Oktober gleich drei Flugschüler ihre praktische Prüfung bestanden. Adrian Goebe, Cara Brujmann und Jan Welke (von links auf dem Foto) absolvierten jeweils drei Flüge mit Prüfer Biggo Berger (rechts). Dabei mussten sie neben sicheren Starts und Landungen verschiedene Übungen vorführen, die sie zuvor mit Fluglehrer oder alleine geübt hatten.

Plakat Drachenfest

Nach dem ersten Alleinflug, der Theorieprüfung, der Überlandflugausbildung und dem ersten Allein-Überlandflug ist die praktische Prüfung die letzte Hürde auf dem Weg zur Segelfluglizenz. Jan und Adrian dürfen jetzt eigenverantwortlich die Segelflugzeuge der Fliegergruppe bewegen. Cara muss sich noch etwas gedulden: Erst zu ihrem sechzehnten Geburtag im März nächsten Jahres, pünktlich zum Beginn der nächsten Flugsaison, wird sie ihre Pilotenlizenz ausgestellt bekommen. Die Fliegergruppe wünscht den drei neuen Scheininhabern viele schöne und lange Flüge!


Ein Fest für die ganze Familie

24.08.2017

Plakat Drachenfest

Auch in diesem Herbst wird auf dem Flugplatz in Grabenstetten wieder ein Drachenfest stattfinden. Termin hierfür ist der 23. und 24. September 2017. Drachenfreunde aus nah und fern werden vor Ort sein, um ihre attraktiven Darbietungen zu präsentieren. Es werden sich zahlreiche Einleiner, aber auch Lenkdrachen und spektakuläre, dreidimensionale Großdrachen in Form von Bären, Comicfiguren oder Meerestieren am Himmel tummeln. Während man entspannt dem bunten Geschehen am Himmel zuschaut, können eigens von den Fliegern hergestellte Leckereien wie Wilde Kartoffeln, Crêpes, Pizza, Zwiebel-, Rahm- und Speckkuchen, aber auch die klassische Rote Wurst und Pommes geschlemmert werden. Neben Kinderschminken, Hüpfburg, Bonbonfähre und Modellbau-Stand wird es einen Flugsimulator geben. Hier kann jeder einmal selber erleben wie es ist, Pilot eines Segelflugzeugs zu sein. Alle Gäste sind herzlich dazu eingeladen eigene Drachen mitzubringen und diese in den markierten Bereichen steigen zu lassen. Los geht es am Samstag um 13 und am Sonntag um 10 Uhr. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.


Finale in der Zweiten Segelflug-Bundesliga

22.08.2017

Gesamtplatz 9 zum Ende der Liga-Saison 2017 - das ist das beste Ergebnis der Fliegergruppe seit dem Aufstieg in die Zweite Liga im Jahr 2012.

Zur ersten Hälfte der Saison, siehe die Zusammenfassungen weiter unten - zur Halbzeit lagen wir schon einmal auf dem neunten Platz. Runde 11 brachte reichlich Punkte, vor allem dank Patrick Kutschat, der mal kurz an die tschechische Grenze flog und zum Kaffee wieder daheim war. Platz 7, direkt hinter Laichingen und Dettingen/Teck, war kurzfristig der Lohn.

In Runde 12 zeigte sich der Sommer von seiner anderen Seite - Nullrunde fast deutschlandweit, nur 5 Vereine brachten Flüge zustande.

Runde 13 reichte dann wieder für knapp 100 km/h auf der Alb, und in Runde 14 haben es zwei ganz besondere Flüge von Robert Häußler und Silvan Meckelnburg in die Wertung geschafft: Von Grabenstetten rein thermisch bis an die Alpen, und das auch noch mit einem brauchbaren Liga-Schnitt.

Bild

Runde 15 war weniger ruhmreich: Trotz vieler Schauer und Gewitter gut fliegbares Wetter, aber doch nur zwei Flüge - Laichingen zeigte mit drei mal um die 100 km/h, wie es richtig gegangen wäre. In Runde 16 wurde diese Scharte ausgewetzt: Alb-Donau-Racing und Rundenplatz 4. In der Gesamtwertung wieder auf Platz 8 geklettert.

In Runde 17 dann Junioren-Wettbewerb in Grabenstetten - tolle Sache, am Sonntag des ersten Wochenendes hat es sogar noch zu späten Wertungsflügen für beide Klassen gereicht, aber die Liga ist dabei leider hinten runtergefallen - nur Henrik Theiss als Wettbewerbs-Teilnehmer trug zur Liga bei, aber mit einem viel zu kurzen Flug für einen guten Ligaschnitt. Das zweite Wochenende (Runde 18) fiel schlechtem Wetter am Samstag und den Aufräumarbeiten vom Wettbewerb am Sonntag zum Opfer. Dank ordentlicher Reserven gehen in der Tabelle nur zwei Plätze verloren.

Das Finale brachte einen versöhnlichen Abschluss und Tabellenplatz 9 - da war noch Luft nach oben, aber trotzdem ist es unser bislang bestes Ergebnis in der Liga und ein Grund, um recht zufrieden in einen entspannten Spätsommer und Herbst zu gehen.

Der Meistertitel in der Zweiten Liga geht an den FLC Schwandorf (Oberpfalz), gefolgt von Laichingen. Die Fliegergruppe Dettingen/Teck landet auf vier. Unsere beiden Nachbarvereine verlassen uns damit in Richtung Liga eins - für beide ist es eine Rückkehr nach einem Jahr "Verschnaufpause" in der Zweiten Liga. Wir wünschen viel Erfolg! Dafür kommen aus der Qualiliga drei alte Bekannte zurück: Ulm, Mannheim und Ravensburg haben den Wiederaufstieg geschafft und werden dafür sorgen, dass Baden-Württemberg auch im nächsten Jahr wieder stark vertreten ist in der Zweiten Liga.


Junioren-Quali - Rückblick und Fazit

19.08.2017

Eine Woche lang waren knapp 40 junge Segelfliegerinnen und Segelflieger in Grabenstetten zu Gast, um gemeinsam Wettbewerb zu fliegen. Die Besten haben sich für die Deutschen Meisterschaften der Junioren im kommenden Jahr qualifiziert.

Das Wetter ließ zwar zeitweise sehr zu wünschen übrig, vor allem im zweiten Teil der Woche, aber die Stimmung war durchgehend gut, sowohl unter den Teilnehmern als auch unter den Helfern des Vereins. Die drei Wertungstage, die für eine gültige Quali erforderlich sind, haben wir geschafft, so dass man auch aus sportlicher Sicht von einem Erfolg sprechen kann. Als Alternativprogramm im Regen hat uns die Gemeinde Grabenstetten die Falkensteinhalle für ein kleines Volleyballturnier zur Verfügung gestellt.

Die Fliegergruppe dankt allen Teilnehmern und allen Helfern für diesen gelungenen Wettbewerb! Die nächste flugsportliche Herausforderung in Grabenstetten kommt bestimmt!

Bild Wettbewerb 1
Bild Wettbewerb 2


Segelflug-Wettbewerb für Junioren vom 5. bis 12. August

31.07.2017

Vom 5. bis 12. August richten wir in Grabenstetten einen Segelflug-Wettbewerb für Junioren aus! Knapp 40 junge Pilotinnnen und Piloten unter 25 Jahren aus ganz Deutschland können dabei ihre Fähigkeiten im Strecken-Segelflug unter Beweis stellen und sich so für die Deutschen Meisterschaften der Junioren 2018 qualifizieren.

Bild Wettbewerbslogo

Schon am Donnerstag und Freitag (3. und 4. August) haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Trainieren. Dann gibt es acht Wettbewerbstage. An jedem Tag mit ausreichend gutem Wetter definiert die Wettbewerbsleitung eine Aufgabe, bestehend aus mehreren Wendepunkten. Diese Punkte, definiert über GPS-Koordinaten, müssen die Teilnehmer der Reihe nach Anfliegen. Je nach Wetterlage werden meistens Strecken zwischen 200 und 500 Kilometer ausgeschrieben, und die Teilnehmer sind drei bis sechs Stunden in der Luft.

Aktuelle Berichterstattung wird während des Wettbewerbes auf der Wettbewerbs-Seite gc-grabenstetten.de und auf dem Facebook-Account des Wettbewerbs zu sehen sein.

Interessierte Besucherinnen und Besucher sind jederzeit auf dem Flugplatz willkommen. Viel zu sehen gibt es insbesondere in der Startphase, die meist um die Mittagszeit stattfindet und ungefähr eine bis anderthalb Stunden dauert, und in der Landephase, die normalerweise am späten Nachmittag beginnt (je nach Wetter und Größe der Aufgabe).

In der Startphase kann es zu Vorbeiflügen der startenden Schleppzüge und der landenden Motorflugzeuge an den umliegenden Ortschaften kommen. Die Piloten der Motorflugzeuge werden angewiesen, das direkte Überfliegen der Ortschaften zu vermeiden. Falls es trotzdem zu Überflügen kommen sollte, können Sie unter Telefon 0174 / 3052475 den Wettbewerbsleiter darauf aufmerksam machen. Er wird versuchen, auf bestmögliche Art und Weise Abhilfe zu schaffen.


Der erste Überlandflug

25.07.2017

Unser Flugschüler Jan Welke hat am Samstag den 22. Juli den obligatorischen ersten Allein-Überlandflug im Rahmen der Segelflugausbildung absolviert und berichtet im Folgenden selbst von seinen Erfahrungen:

Start mit bereits aufziehendem Schauer im Rücken und miserablen ersten Steigwerten. Nach 15 Minuten Rumgegurke entschied ich mich, noch mit ganz schön Schiss in der Hose, mit ca. 700 m über Grund loszufliegen, schließlich sollte ich ja bis nach Aalen fliegen. Nach noch nicht mal 5 km fand ich mich in noch miserablerer Lage kurz vor Donnstetten überm Salzwinkel wieder. Die Außenlandewiese bereits ausgesucht dachte ich schon nach 20 Minuten Flug ans aufgeben. Anfänger halt.

Aber es sollte ganz anders kommen.

Der bereits am Start angesprochene Schauer kam mir zu Hilfe und half die Aufwinde in Richtung Osten zu entwickeln, die Wolkenbasis stieg stetig an, ich konnte mich nach anfänglicher "beinahe-Außenlandepanik" zum ersten Mal entspannen. Also los und nächsten Flugplatz in Richtung Ziel anpeilen, Frequenz im Funk schonmal vorrasten und ab gehts.

Bild beim Kurbeln

Bis nach Aalen gings dann entlang der A8 und A7 übers Berneck und Gerstetten relativ gut. Nur zwischenzeitlich waren die Aufwinde nicht so leicht zu finden, wie an manch anderen Tagen, da die Wolken bereits ziemlich breit gelaufen waren.

Am Ziel in Aalen angekommen kam mir in einem kurzen Moment die Idee wie abgesprochen zu landen, ein Bier auf meine ersten 50 km zu köpfen und mich von meine Rückholer einfach abholen zu lassen. Aber die Aufgabe meinen Rückweg nach Hause diesmal mit Gegenwind zusätzlich noch hinzubekommen war zu verlockend. Also Wende und den letzten großen Aufwind vom Hinweg anpeilen, hoffen dass der auch noch so gut steht wie vorher und los. Leider war der anfängliche Teil des Rückwegs nicht so einfach wie davor. Das Wetter hatte sich leicht verändert, es gab nicht mehr so viele Wolken wie vorher und die Aufwinde waren teils schwer zu finden. So kam es kurz vor Gerstetten zur zweiten brenzlichen Situation, wo ich beinahe ein zweites Mal außengelandet wäre. Aber auch hier schaffte ich es mit Hilfe eines weiteren Aufwindes den Flug zu verlängern.

Dann, Blick aufs Handy, mal checken wie weit die Heimat noch ist. Zu weit, obwohl recht hoch. Kurze Ernüchterung. Doch dann mit dem Blick auf die Albkante quasi meine Rettung: ein Schauerband bis fast kurz vor zuhause. Der Segelflieger weiß vor der Front ists geil, dahinter nicht mehr steil... oder so. Also allen Mut zusammennehmen und Nahe ran ans Schauerband, da sollte es eigentlich nach oben gehen. Und das tat es! Ich konnte beinahe die ganze Distanz von Gerstetten nach Laichingen im Geradeausflug meistern und mit einem letzten Bart südlich von Laichingen den Endanflug starten! Ich hatte es geschafft! Mit perfektem Timing schaffte ich die Landung beinahe auf die Minute genau vor einem großen Schauer über Grabenstetten.

Bild Regenschauer

Anstatt 50 geplanten Kilometern hab ich direkt 150 rausgehauen. Ein absolut überwältigendes Gefühl, ein unvergesslicher Tag!

Ich danke allen, die an meiner fliegerischen Karriere bisher Anteil genommen haben, meinem Rückholer Felix am Samstag, allen bisherigen Fluglehrern und Stefan für die Extraarbeit am Samstag, allen am Samstag anwesenden für die Tipps, Ideen und Hilfen, aber vor allem für den tollen, enthusiastischen Empfang auf dem Flugplatz bei meiner Rückkkehr! Eure Glückwünsche und euer Lob helfen die nächsten fliegerischen Ziele in Angriff zu nehmen! Ich freue mich darauf!

Hier ist der Link zu Jans Flug im OLC .


Pausenhof-Aktion am Hölderlin-Gymnasium Nürtingen

30.06.2017

Eine besondere Attraktion wartete kürzlich auf die Schüler des Hölderlin-Gymnasiums in Nürtingen: Auf dem Pausenhof haben junge Pilotinnen und Piloten der Fliegergruppe ein Segelflugzeug aufgebaut. In den Pausen bildete sich schnell eine Menschentraube um das Flugzeug vom Typ „Discus 2“. Beim Probesitzen wurde reichlich nach der Bedeutung der vielen Hebel und Knöpfe sowie der Instrumente gefragt. Auch bei den Lehrern weckte die Aktion reges Interesse, und manch einer integrierte die Besucher direkt in seinen Unterricht: Im Gespräch mit den jungen Pilotinnen und Piloten sollten die Schüler selbst herausfinden, warum denn so ein großes und schweres Gerät überhaupt fliegen kann und wie das mit dem Tragflügel und der Auftriebskraft funktioniert. Mit unserem Piloten Henrik Theiss, der früher selbst Schüler am HöGy war und jetzt Luft- und Raumfahrttechnik studiert, stand dafür ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

Bild Schulaktion

Die Fliegergrupppe sieht die Aktion als einen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit für den Flugsport. „Wir wollen zeigen, dass wir einen spannenden und vielseitigen Sport betreiben, den Jugendliche schon ab 14 Jahren ausüben können und der nicht nur Spaß macht, sondern bei dem man nebenbei auch noch eine Menge lernt“, so beschreibt unsere Jugendleiterin Mareike Rohde ihre Motivation. Vielleicht hat die Aktion ja bei dem einen oder der anderen Interesse geweckt und er oder sie kommt mal mit den Eltern in Grabenstetten auf dem Flugplatz vorbei und macht einen Schnupperflug. Die Sache mit der Auftriebskraft jedenfalls scheint bei den Schülern angekommen zu sein.

Bild Schulaktion


Zweite Segelflug-Bundesliga - Halbzeitbilanz

20.06.2017

Nach mittlerweile 10 von 19 Runden der zweiten Bundesliga ist es Zeit für eine weitere Zwischenbilanz. Wie gewohnt, möchte man fast sagen, hatten wir die Saison schwach begonnen, was auch (aber nicht nur) am äußerst wechselhaften Wetter auf der Alb im April und Mai lag. Ab Ende Mai hat die Streckenfliegerei auf der Alb aber deutlich an Fahrt aufgenommen und es gab nur noch eine Richtung für Grabenstetten: Raus aus dem Tabellenkeller und nach oben in die Top Ten!

Bis Runde vier sind die Ergebnisse schon weiter unten zusammengefasst. Runde 5 am 13./14. Mai brachte mit sehr schwierigem Wetter nur (aber immerhin) einen mageren Flug von Robert Häußler und nur einen einzigen Punkt. In Runde 6 reichte es zwar für drei Flüge, aber die waren im Vergleich zur Konkurrenz schlicht zu langsam, um mehr als einen Blumentopf zu gewinnnen.

In Runde 7 ging es endlich mal richtig rund: Dreimal über 100 km/h für Nico Walker, Henrik Theiss und Robert Häußler, und Rundenplatz 2 hinter Gerstetten! Runde 8 am ersten Juni-Wochenende konnte direkt an diesen Erfolg anknüpfen. Silvan Meckelnburg gelang mit 109 km/h der bislang schnellste Ligaflug des Jahres. Mit Rundenplatz vier ging es weiter nach oben in der Liga.

Bild

Runde 9 taugte für große Flüge bis über 830 Kilometer (Patrick Kutschat am 10.6.), was zugegeben weniger an den hohen Geschwindigkeiten als an der Länge des Tages lag, aber über Rang 7 (als bester von den fünf Vereinen von der Schwäbischen Alb) kann man sich auch nicht gerade beschweren.

Runde 10 am 17./18. Juni brachte mit drei Flügen nach Osten über die Fränkische Alb Rundenplatz 8, und nach vier starken Wochenenden in Folge erstmals in dieser Saison den Sprung in die Top Ten der insgesamt 30 Vereine umfassenden Tabelle (genauer gesagt auf Platz 9).

Bis zum dritten August-Wochenende wird in der Liga um Punkte geflogen. An jedem Wochenende werden die drei schnellsten Flüge der Grabenstetter Piloten gewertet. Ziel ist es, in einem zweieinhalbstündigen Zeitfenster eine möglichst hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zu erreichen. Dafür kann am Samstag und/oder am Sonntag geflogen werden. Die Flüge werden mit GPS-Geräten aufgezeichnet und online ausgewertet. Hier kann man stets tagesaktuell die Ergebnisse verfolgen. Aktuelle Berichte gibt es jede Woche im Liga-Blog .


Pfingstlager, erster Alleinflug und Wettbewerbserfolg

12.06.2017

Die Pfingstwoche haben ca. 15 Pilotinnen und Piloten der Fliegergruppe komplett auf dem Flugplatz verbracht: Eine Woche lang haben Jung und Alt auf dem Flugplatz übernachtet, die Tage mit einem gemeinsamen Frühstück begonnen und abends am Lagerfeuer gemeinsam ausklingen lassen. Bei überwiegend durchwachsenem Wetter wurden reichlich Ausbildungsflüge absolviert. Starker Wind ermöglichte die eine oder andere Hangflug-Einlage an der Teck. Größere Streckenflüge waren nur an den beiden Samstagen vor und nach Pfingsten möglich. Vor allem am 10. Juni ging mit vier Flügen über 600 Kilometer, einem sogar über 800 Kilometern die Post ab.

Am Sonntag 11. Juni endete die Lager-Woche mit einem Höhepunkt: Die 15-jährige Flugschülerin Christiane Stömmer hat ihre ersten Alleinflüge ohne den Fluglehrer auf dem hinteren Sitz gut überstanden (auf dem Foto mit den Fluglehrern Silvan Meckelnburg (links) und Patrick Kutschat). Mit dem alten fliegerischen Ritual zur Förderung des Thermikgefühls wurde sie endgültig in die Riege der Pilotinnen und Piloten aufgenommen.

Bild Alleinflug Christiane

Frederik Widmaier hat in der Pfingstwoche mit dem vereinseigenen Discus 2b am Hotzenwald-Wettbewerb im Südschwarzwald teilgenommen und dabei in der gemischten Standardklasse den zweiten Platz belegt!


Zweite Segelflug-Bundesliga - Zwischenbilanz nach Runde 4

08.05.2017

Vier von neunzehn Runden in der zweiten Segelflug-Bundesliga sind vorbei, und es ist Zeit für eine kleine Zwischenbilanz. Der eher winterlich anmutende April ließ nicht viele Trainingsflüge vor der ersten Runde am Osterwochenende zu. Einzig in den Trainingslagern im südfranzösischen Vinon-sur-Verdon bzw. in Alzate Brianza (bei Como, Italien) waren längere Trainingsflüge möglich.

Runde 1 an Ostern begann dann auch prompt mit einer Nullrunde. Erst die zweite Runde am 22./23. April brachte die ersten Punkte. Nico Walker legte mit 90 Geschwindigkeitspunkten vor, gefolgt von Robert Häußler und Heinz Brujmann. Rundenplatz 9 und Rang 15 (von 30) in der Tabelle waren der Lohn.

Runde 3 am 29./30. April brachte in ausgeprägter Kaltluft schnelle Flüge über der noch bzw. wieder schneebedeckten Westalb und dem Schwarzwald. Henrik Theiss, Katrin Pfleiderer und Frederik Widmaier punkteten und erreichten Runden- und Tabellenplatz 12.

Bild Schnee auf der Alb

Runde 4 am 6./7. Mai hingegen gestaltete sich äußerst schwierig. Wolken und Regen ließen keine Ligaflüge zu und kosteten fünf Plätze in der Tabelle.

In dieser Saison tritt die FLG Grabenstetten schon zum sechsten Mal in der zweiten Segelflug-Bundesliga an. An jedem Wochenende werden die drei schnellsten Flüge der Grabenstetter Piloten gewertet. Ziel ist es, in einem zweieinhalbstündigen Zeitfenster eine möglichst hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zu erreichen. Dafür kann am Samstag und/oder am Sonntag geflogen werden. Die Flüge werden mit GPS-Geräten aufgezeichnet und online ausgewertet. Hier kann man stets tagesaktuell die Ergebnisse verfolgen. Aktuelle Berichte gibt es jede Woche im Liga-Blog .


Verstärkung für die Flotte

21.04.2017

Am Freitag den 21. April konnten wir in Grabenstetten das neuste Pferd in unseren Stall aufnehmen: Ein fabrikneues, knallrotes Ultraleichtflugzeug vom Typ Z-602 des Herstellers Roland Aircraft aus Mendig (Rheinland-Pfalz). Die Fliegergruppe trägt mit dieser Anschaffung dem stetig wachsenden Interesse an der UL-Fliegerei Rechnung.

Als Reiseflugzeug für zwei Personen macht die Z-602 locker 200 km/h. Aufgrund des geringen Gewichts reicht ihr dazu ein Motor mit 100 PS, was den Spritverbrauch auf Werte senkt, die manches Auto neidisch machen.

Da die Z-602 ein Ultraleichtflugzeug ist, braucht man keinen Motorflugschein, um damit fliegen zu dürfen. Der UL-Schein ist mit weniger Aufwand und vor allem kostengünstiger zu machen als der "normale" Motorflugschein. Zurzeit machen mehrere unserer Fluglehrer die Weiterbildung zum Lehren auf Ultraleichtflugzeugen. Schon sehr bald werden wir mit der Z-602 UL-Piloten im Verein ausbilden können. Interessierte können sich gerne ab sofort an unseren Ausbildungsleiter oder an die Vorstandschaft wenden (siehe Kontakt).

Bild UL Z-602

Die Fliegergruppe auf der Gewerbeschau Lenningen

07.04.2017

Am Sonntag, den 2. April, fand in Oberlenningen zum neunten Mal eine Gewerbeschau statt. Wie schon vor drei Jahren, so war die Fliegergruppe Grabenstetten auch diesmal mit einem Stand vertreten. Nachdem es in der Nacht zum Sonntag noch geregnet hatte, waren alle froh, dass es am Sonntag trocken blieb und irgendwann sogar die Sonne herauskam! Am Infostand der FLG konnte sich das Publikum über unseren Verein, das Segelfliegen und den Flugsport im Allgemeinen informieren. Außerdem haben wir einen Segelflugsimulator aufgebaut, in welchem Jung und Alt ihr fliegerisches Können unter Beweis stellen konnten. Das auf dem Parkplatz aufgebaute Segelflugzeug vom Typ Discus CS zog zahlreiche Zuschauer an, so dass wir an diesem Tag hoffentlich den Einen oder Anderen für unser tolles Hobby begeistern konnten.

Gerne rufen wir auch hier nochmal alle Interessierten auf, mal bei uns in Grabenstetten auf dem Flugplatz vorbei zu schauen! Bei gutem Wetter sind wir jedes Wochenende in der Luft, so dass auch jederzeit Schnupperflüge im Doppelsitzer gemacht werden können. Für diejenigen, welche noch zu jung sind um das Segelfliegen anzufangen (Mindestalter 14 Jahre), gibt es Dienstags um 17 Uhr eine Modellbaugruppe, in welcher unter Anleitung Modellflugzeuge gebaut und geflogen werden. Auch hierzu sind alle herzlich eingeladen!

Wer sich im Voraus gezielt informieren möchte oder einfach ein paar Fragen hat, der findet unter Kontakt den richtigen Ansprechpartner. Wir freuen uns immer über neue Gesichter.

Bild Gewerbeschau Lenningen

Bild Gewerbeschau Lenningen

Im Übrigen startet an Ostern wieder die Saison der zweiten Segelflug-Bundesliga, in welcher die FLG auch in diesem Jahr an den Start gehen wird. Wir werden in den Gemeindeblättern, der Südwestpresse sowie in unserem Liga-Blog über die Ereignisse informieren.


Saisonstart auf der Alb und in den Alpen

31.03.2017

Frühlingshafte Temperaturen locken nach draußen, und auch auf der Alb beginnt jetzt wieder die Segelflug-Saison. Ab jetzt wird wieder an jedem Wochenende bei gutem Wetter Flugbetrieb stattfinden.

Für einige Grabenstetter Piloten geht es gleich zu Beginn in die französischen Alpen. Anfang April werden sie zwei Wochen lang die hervorragende Thermik über den Gipfeln zwischen Mont Blanc und Côte d'Azur für Streckenflüge nutzen und dabei die grandiose Aussicht auf die noch schneebedeckte Bergwelt genießen.

Am dritten Aprilwochenende starten die Streckenflieger zuhause in die Segelflug-Bundesliga.

Die Flüge der Grabenstetter Piloten während der ganzen Saison wird man hier im Online-Contest verfolgen können.

Bild Frankreich

Winterwartung 2016/2017

12.03.2017

In diesem Winter haben wir, neben der normalen Winterwartung, unseren Discus 2cT (GX) auf den aktuellen Stand der Technik in der Instrumentierung gebracht, indem wir einen neuen Segelflugrechner (Navigationssystem) eingebaut haben. Außerdem wurde das Kollisionswarngerät ausgetauscht und bietet nun eine bessere Empfangsreichweite.
Auch in der Bordspannungsversorgung gehen wir neue Wege: Wir setzen im GX nun LiFePo Akkus ein anstatt der üblichen Bleigel-Akkus. Diese neuen Batterien sind leichter und verfügen über mehr Kapazität, außerdem sollen sie robuster vor Tiefentladungen sein, da sie mit einer Batterieüberwachung ausgestattet sind. Wir sind gespannt wie sie sich im Vereinsalltag verhalten. Mit dem "alten" Navigationssystem des GX konnten wir unseren Discus CS (Gi) in der Instrumentierung modernisieren. Außerdem wurden die ersten Flugzeuge diesen Winter auf die neuen 8.33 KHz Funkgeräte umgerüstet, welche 2018 Pflicht werden. Nun stehen nur noch die Jahresnachprüfungen für unsere Segelflugzeuge an, dann kann die Saison 2017 beginnen.

Bild Instrumentenbrett GX

Neuer Internetauftritt online

27.02.2017

Seit heute präsentiert sich die Fliegergruppe Grabenstetten in einem neuen, moderneren und mobilgerätetauglichen Gewand! Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge an den Webmaster sind herzlich willkommen!


Flieger-Volleyballturnier 2017

08.02.2017

Um dem tristen Winter-Wochenenden-Alltag entgegenzuwirken und die müden Knochen wieder fit für die bevorstehende Flugsaison zu machen, freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass es auch in diesem Jahr kurzfristig doch noch ein Flieger-Volleyballturnier geben wird! Dieses findet nicht wie gewohnt in Dettingen/Teck, sondern bei uns in Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb statt.

Deshalb laden wir euch herzlich zum Grabi-Volleyballturnier am 4. März 2017 ein.

Bild VBT

Wir haben uns spontan dazu entschlossen, diese Veranstaltung auszurichten, da wir der Meinung sind, dass diesen Winter bereits genug traditionsreiche "Flieger-Events" ausgefallen sind und das Volleyballturnier nicht auch noch in diese Reihe gehören sollte. Wir freuen uns, wenn ihr unsere Idee annehmt und uns rasch eure Anmeldungen zukommen lasst.

Falls ihr Lust habt, am Turnier teilzunehmen, in euren Reihen aber nicht genug motivierte Hobby-Volleyballer findet, dann meldet euch einfach direkt bei uns. Wir finden dann eine Lösung und können ggf. den Kontakt zu anderen unvollständigen Mannschaften herstellen. Da es sich in erster Linie um ein Jugend-Turnier handelt, gilt wie in der Vergangenheit auch bei uns die Regel, um in die Jugendwertung zu gelangen sollten mindestens 4 Spieler aus eurem Team U25 sein. Ist dies nicht der Fall könnt ihr aber trotzdem teilnehmen und rutscht automatisch in eine Seniorenwertung.

Abends planen wir ein "Come Together" in unserem Fliegerheim auf dem Flugplatz Grabenstetten mit Abendessen, Siegerehrung und Party um den anstrengenden Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Das wichtigste nochmal zusammengefasst:

Termin: 04. März 2017 (Erstes Spiel voraussichtlich gegen 09:00 Uhr)
Ort: Falkensteinhalle Grabenstetten
Party: Flugplatz Grabenstetten, Im Banholz 1, 72582 Grabenstetten
Anmeldung/Rückfragen zum Turnier unter: katipflei<a>gmail.com
Meldegebühr: Anmeldungen bis zum 19.02.2017 30€ pro Mannschaft, Anmeldungen nach dem 19.02.2017 35€ pro Mannschaft

Mehr Informationen gibt es auf einer eigenen Internetseite: VoBaTu 2017


Junioren-Quali in Grabenstetten

11.2016

Seit kurzem steht fest: Vom 5. bis 12. August 2017 wird in Grabenstetten eine Qualifikations-Meisterschaft der Junioren stattfinden! Bis zu 50 Teilnehmer unter 25 Jahren bekommen dabei die Gelegenheit, sich durch schnelle Streckensegelflüge über der Alb für die Deutschen Meisterschaften der Junioren im Jahr 2018 zu qualifizieren. Weitere Informationen gibt es auf der Wettbewerbs-Seite www.gc-grabenstetten.de

Bild Wettbewerbslogo

Uhu-Wettbewerbe 2016

09.2016

Die Fliegergruppe Grabenstetten veranstaltet am 09. sowie am 16. Oktober den Nachwuchswettbewerb „Der kleine Uhu“. Dabei handelt es sich um ein Vergleichsfliegen im Modellflug unter Jugendlichen. Wer sich bei einem der lokalen Wettbewerbe qualifiziert, kann an dem bundesweiten UHU Cup teilnehmen.

Doch was ist der kleine Uhu-Wettbewerb genau?

Der kleine Uhu ist ein Freiflugmodell, welches mit Hilfe einer langen Leine vom Teilnehmer in den Himmel gezogen wird. Damit es ein fairer Wettbewerb wird, gilt für alle eine Maximale Leinenlänge von 25m. Befindet sich das Modell in der Luft wird die Zeit vom Ausklinken bis zur Landung gemessen. Jeder Teilnehmer hat insgesamt 5 Wertungsflüge und die Summe der Flugzeit aus den besten 4 Durchgängen ergibt das Gesamtergebnis. Zugelassen sind alle Freiflugmodelle bis zu einem maximalen Gesamtflächeninhalt von 18 dm² mit offenem Hochstarthaken. Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr.

Habt ihr nun Lust bekommen, einen solchen Modellflieger zu bauen und an einem der Wettbewerbe teilzunehmen, wisst allerdings nicht genau, wo ihr das Modell herbekommt und wie man es baut?

Kein Problem: Die Fliegergruppe bietet eine Sammelbestellung, sowie einen Termin für das gemeinsame Bauen des kleinen Uhus an. Unter Anleitung erfahrener Mitglieder der Modellflugabteilung könnt ihr am Samstag, den 01. Oktober 2016 gemeinsam euer Modell zusammen basteln. Eltern sind zur Unterstützung jederzeit willkommen.

Bitte meldet euch bei Henrik Theiss unter jugend<a>flg-grabenstetten.de , wenn ihr einen kleinen Uhu bestellen, basteln oder auch nur am Wettbewerb teilnehmen wollt.


Ein Fest für die ganze Familie

09.2016

Auch in diesem Herbst wird auf dem Flugplatz in Grabenstetten wieder ein Drachenfest stattfinden. Termin hierfür ist der 24. und 25. September 2016. Drachenfreunde aus nah und fern werden vor Ort sein, um ihre attraktiven Darbietungen zu präsentieren. Es werden sich zahlreiche Einleiner, aber auch Lenkdrachen und spektakuläre, dreidimensionale Großdrachen in Form von Bären, Comicfiguren oder Meerestieren am Himmel tummeln. Während man entspannt dem bunten Geschehen am Himmel zuschaut, können eigens von den Fliegern hergestellte Leckereien wie Wilde Kartoffeln, Crêpes, Pizza, Zwiebel-, Rahm- und Speckkuchen, aber auch die klassische Rote Wurst und Pommes geschlemmert werden. Neben Kinderschminken, Hüpfburg, Bonbonfähre und Modellbau-Stand wird es einen Flugsimulator geben. Hier kann jeder einmal selber erleben wie es ist, Pilot eines Segelflugzeugs zu sein. Alle Gäste sind herzlich dazu eingeladen eigene Drachen mitzubringen und diese in den markierten Bereichen steigen zu lassen. Los geht es am Samstag um 13 und am Sonntag um 10 Uhr. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

Plakat Drachenfest

Bundesliga zu Ende - Trendwende geschafft

08.2016

Am dritten Augustwochenende war die Segelflug-Bundesliga für dieses Jahr zu Ende. Nach einer sehr schwierigen ersten Saisonhälfte, in der sogar der Klassenerhalt in Gefahr schien, haben unsere Streckenflieger im Juli und August nochmal ordentlich Gas gegeben und so die Trendwende geschafft. Von Woche zu Woche ging es wieder aufwärts in der Tabelle, und am Ende der Saison stand mit Platz 14 sogar Ergebnis in der vorderen Hälfte der Tabelle.


Durchwachsene Saison auf der Alb

06.2016

Die erste Hälfte der Streckenflug-Saison war nicht leicht für die Segelflieger auf der Alb.Der April brachte Schnee statt Thermik, und auch im Mai und Juni gab es bislang nur selten gutes Flugwetter.

Bild Nimbus im Schnee

Es gab zwar durchaus schon einige Highlights, zum Beispiel Flüge über 700 Kilometer von Jürgen Theiss (siehe hier) und Nico Walker (hier), aber dafür war schon besonderes Engagement und ein freier Tag unter der Woche nötig. Am Wochenende waren nur selten gute Wetterlagen dabei bisher, ganz anders als in Nord- und Ostdeutschland, wo an manchen Tagen Tausender in Massen geflogen wurden.

Schwierig ist die Lage auch in der zweiten Segelflug-Bundesliga: Nur an vier der neun bisherigen Runden schafften die Piloten der Fliegergruppe Streckenflüge für die Liga. Nun gilt es, die zweite Hälfte der Saison gut zu nutzen, um den drohenden Abstieg noch abzuwenden.

Wöchentliche kurze Berichte sind im Liga-Blog zu finden unter http://grabenstetten.blogspot.de


    Zurück nach oben